Rolle Rückwärts auf der Heide!

Ratsfraktion

Unsere Demokratie lebt von der Diskussion und dem Austausch von Meinungen und Positionen. Dabei ist es überhaupt nicht verwerflich seine Positionen zu überdenken und zu verändern. Gerade gute Kommunalpolitik lebt von diesem Diskurs weil sie einzig und allein dem Wohl der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt verpflichtet ist. Hierzu gehört aber auch die Verlässlichkeit der getroffenen Entscheidungen. Auch wenn politische Entscheidungen nicht immer allseitige Zustimmung erhalten, ist es gerade die Verlässlichkeit der Beschlüsse die Vertrauen in das Handeln des Rates schafft und der Politikverdrossenheit entgegen wirkt.
Schaut man sich nun das Verhalten der Ennigerloher Christdemokraten im vergangenem Jahr an, so darf man bezweifeln, dass diese Fraktion noch ein verlässlicher Partner in der Ratsarbeit ist.
Auch gestern konnte man wieder die Rolle rückwärts bei der CDU beobachten. Dabei war es ja eigentlich schon die zweite Rolle. War man 2015 noch für die Suche nach Möglichkeiten die Bäderlandschaft in Ennigerloh zu erhalten, stellte man sich im Februar dagegen auf. Erst der öffentliche Druck bewirkte nun, kaum einige Tage später, eine gänzlich neue Positionierung.
Weitere Beispiele des letzten Jahres sind ebenfalls schnell gefunden. Die Installation des Brunnens auf dem Marktplatz, die Installation des BHKW an der Gesamtschule sowie die erneute Beantragung zum Umbau der Mosaikschule zum zweiten Standort der Gesamtschule sind beredte Zeugnisse der aktuellen christdemokratischen Politik in unserer Stadt.
Die Geschwindigkeit mit der die CDU ihre Positionen verändert erinnert dabei eher an einen Propeller als an eine Rolle Rückwärts. Es bleibt Abzuwarten, ob diese Fraktion in der Lage ist, ihre Chaostage zu beenden.

 
 
 

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